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ruͤhrend und troͤſtlich und unſer Zweck ſo heilig und freudenreich, daß ich ihn ſtill erquickt umſchlang und braͤutlich, innig lie⸗ bend, voll Luſt und Wehmuth an das be⸗ bende Herz druͤckte— Du ſchoͤnſtes Licht auf meiner dunkeln Wandelbahn, ſchon tauſendmal von meinen Thraͤnen ausge⸗ loͤſcht, gehſt eben wieder auf, mich an mein Gluͤck und an mein Leid zu mahnen, das keine Thraͤne tilgt.
Ich kehrte— eine ſelige Verlobte— aus des Braͤutigams Armen zu der Leid⸗ tragenden zuruͤck und eben ließ Weilhof um Erlaubniß bitten, ihr ſein Lebewohl ſagen zu duͤrfen.— Er ziehe in Frieden und beeile ſich! ſprach Adelaide mit einer Faſ⸗ ſung, die mich troͤſtlich uͤberraſchte: die Briefe, Gelder und Rechnungen moͤge fuͤr den Augenblick ſein Bruder, der Prediger uͤbernehmen.— Es gehe ihm wohl! fuhr


