6. N¹Rag p o l on.
Wir verloren faſt gleichzeitig unſere Muͤtter, ſprach Theodore: ein aͤltliches, gutartiges, verſtaͤndiges Muͤhmchen uͤber⸗ nahm es, mich zu behuͤten und das Haus⸗ weſen zu verſehen. Die Jahre verſtrichen in bedeutungloſer Einfoͤrmigkeit und der Tageslauf fuͤhrte vom Bette zum Naͤhtiſche, zur Kuͤche, zur Kirche— am Feierabende um die Stadt. Ich kannte des Vaters regen Sinn fuͤr das haͤusliche Leben, ich errieth ſein ſtilles Verlangen nach einer zweiten, paſſenden Lebens⸗Gefaͤhrtin; ich wollte viel lieber meine Freiheit beſchraͤnkt, ſelbſt die Zukunft gefaͤhrdet, als mich auf Koſten ſeines Behagens geſichert ſehn— ich hatte bereits fuͤr ihn gewaͤhlt; ich lobte


