21
ten Hamſtern und Sangvoͤgeln, Taſchen⸗ ſpiegeln, Kaͤſekeulchen, Pfennigbildern und aͤhnlichem Allerlei. Das war ja Simeon, weiland ſein Nebenmann in der Stadtſchule, der traͤge, hoffaͤrtige Erbprinz des reichen Mannes, welcher damals als ſolcher, trotz der Faulheit und Verſaͤumung, Gunſt und Schonung fand— dem er im Examen oft genug aus dem Drangſale geholfen, dem er oͤfter noch aus zureichenden Gruͤnden das Fell gegerbt hatte. Aber des Vaters Nachlaß reichte endlich kaum zur Deckung der Glaͤubiger hin und Simeon ſtand nun verleugnet und verlaſſen, hatte nichts ge⸗ erbt noch gelernt, und bevor er hier an der Marktecke Ruhe fand, ſein Heil als Feld⸗ und Stadtſoldat, als Kuͤper und Unter⸗ Collecteur, als Fiedler und Vagant ver⸗ ſucht und erkannte jetzt ebenfalls den ein⸗


