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Heinrich, der noch immer in Sidoniens Solde ſtand, hatte nicht gezoͤgert, ihre Kam⸗ merfrau von dem Befinden des neuen Ehe⸗ Paares zu unterrichten. Die gnaͤdige Frau, ſchrieb er dieſer: werden nach wie vor, auf den Haͤnden getragen und auf Baumwolle gelegt, vom Morgen bis zum Abend geherzt und ge⸗ kuͤßt und ſollten Sie den Mond in der Naͤhe beſehen wollen, ſo wuͤrden der gnaͤdige Herr nicht raſten noch ruhen, bis er der gnaͤdigen Frau im Schooße laͤge. Aber das iſt alles ver⸗ gebens und hat derſelbe, wie mir vorkoͤmmt, ſeinen Dank dahin. Der Baronin Hochfrei⸗ herrliche Gnaden ſind und bleiben melancholiſch und gebehrden ſich wie Eva nach dem Suͤnden⸗ falle. Sie ſehen den erſten, im Duelle geblie⸗ benen Eheherrn, im Traume und haben ſich die zweite Heirath zu Gemuͤth gezogen. Sie
weinen und ſeufzen Tag und Nacht und der ewige Jammer ſteigt dann allgemach meinem


