Teil eines Werkes 
2. Theil (1811)
Entstehung
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239 E. O, ſage mir Alles, was Du von ihr weißt und in welchem Verhaͤltniß Du zu dem Bruder unſers Herzogs ſtandeſt?

S. In dem entfernteſten. Wir ſahn uns, waͤhrend meines kurzen Aufenthaltes in Paris, auf Ballen, in Geſellſchaften und ei⸗ nige Mahle auf meines Mannes Zimmer, der mit ihm zu verkehren hatte. Du regſt da ſchmerzliche Erinnerungen in mir auf, denn Blions Tod koͤmmt auf die Rechnung des Un⸗ wuͤrdigen. Prinz Eduard ſtand mit dieſer Blion, der Schweſter meines Gatten, in einem Verhaͤltniſſe, deſſen Zulaſſung man dieſem einſt zum Vorwurf machte; der Vorwurf aber fuͤhrte den Zweikampf herbei, welchen mein gu⸗ ter Louis mit dem Leben bezahlte.

Es daͤmmert! rief er: Nun, Gott ſey gelobt!. 3

Zum Ungluͤck ſind wir Nahmens⸗Schwe⸗ ſtern! fuhr die Kranke fort: ſie hieß, gleich mir, Viktorie und nannte ſich, ſeit ihrer Ruͤck⸗

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