77. Die Frau Pathe war erfreut mich zu ſehn, ge⸗ neigt mich zu beherbergen und die niedliche, nur durch den Garten von dem Vorderhauſe getrenn⸗ te Wohnung, kaum in Augenſchein genommen, als ein Ruͤſtwagen vorfuhr, den der Thuͤrhuͤ⸗ ter des Grafen begleitete. Er brachte eine Ant⸗ wort auf das Brieflein mit, welches ich bei meinem Abgange fuͤr jenen zuruͤck ließ. Ich entbehre Sie ungern, ſchrieb der Graf: doch ohne Verdruß, da der Hauptzweck mei⸗ ner Abſicht— wie man mir eben eingeſtand — bereits im Voraus erfuͤllt ward und Ihr gegebenes Ehrenwort mich ſicher ſtelltl. Der Hauptzweck erfuͤllt? fragte ich mich: und im Voraus? Sollte Florentine bereits hof⸗ fen duͤrfen— Die Ablaͤder unterbrachen mein Vermuthen, ich mußte uͤber den Hausrath ver⸗ fuͤgen; dann rief mich die Mutter ab und ver⸗ ſicherte daß ſie mit Lenoren Ruͤckſprache genom⸗ men und dieſe den vorgeſchlagenen Lehrherrn
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