197 Maurer war hoͤchſt unanſehnlich— ſchnell ge⸗ nug uͤber den goldnen Worten vergaß, die gleich⸗ ſam unwillkuͤhrlich, voll Einfalt und voll Tie⸗ fe, von dem unſchoͤnen Munde ſtroͤmten. „Yeu! rief der Kaiſer begeiſtert aus: Du ſollſt der erſte meiner Staatsbeamten ſeyn. Gott gebe Dir Gluͤck! Fuͤhre mich vor den Spiegel der Wahrheit und den halte rein. Ich bin wie Einer der im tiefen Waſſer wan⸗ delt und ſchwanket, ſei mein Pilot und Steuer⸗ mann! Schone, wenn es Noth thut, die Arzneien nicht, Falls ſie auch noch ſo bitter waͤren, denn Leckereien verderben das Blut.“ Yeu entſprach der Wuͤrde zu der er aus dem Staub erhoben ward und dem Vertrauen des Kaiſers: Monarch und Miniſter begluͤck⸗ ten, Hand in Hand, das Neich. Moͤchte dieſer Traumgeiſt alle huͤlfsbeduͤrf⸗ tige Thronfolger heimſuchen und ſich, wie da⸗ mals, heilbringend beglaubigen!
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