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Wie glaͤnzend und auf welche allerdings zaͤrtere und weiblichere Weiſe ſich, in jenen Ta⸗ gen, Agrippa's Mitſchweſtern in Leipzig aus⸗ zeichneten, bekennt ein Zeitgenoſſe derſelben, Amandus de Amando, in ſeinem 1682 bei Weidmann erſchienenen„Verliebten Europaͤer, mit frohem und geruͤhrtem Muthe.“
„Das Frauenzimmer zu Leipzig“ verſichert
Amandus„habe ihn dermaßen vergnuͤgt, daß er— es ſind ſeine Worte— ſo kuͤhn gewe⸗ ſen ſey, dieſen geringen Roman den Hochtu⸗ gendedlen zu dediciren. Denn warum ſollten ſo hochſchaͤtzbare Kreaturen einem curioſen Lieb⸗ haber nicht Vergnuͤgung erwecken koͤnnen? Ih⸗ re Schoͤnheit abzubilden, muͤſſen ja auch die al⸗ lerkuͤnſtlichſten Maler, mit aller ihrer Kunſt zu Schanden werden und die ſonſt unempfind⸗ lichſten Gemuͤther werden, durch ihr Anſchaun, zur Gegenliebe bewegt. Die Strahlen ihrer Augen ſind zwo Sonnen, welche die kaͤlteſten Herzen erwaͤrmen und mit ihrer Verfinſterung
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