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Simon Tanzer, der verehrliche Bothſchafter, hatte, beim Abſchied, mit Hand und Mund geloben muͤſſen, an das froͤhliche Ende Mor⸗ gen einen froͤhlichen Aufang knuͤpfen und des Tuͤrken Gaſt ſeyn zu wollen. Er erſchien dem⸗ nach, zur rechten Stunde, mit zwoͤlf Edelleu⸗ ten im Gefolge, vor dem Thore des Caſtelles, in welchem Carosman gewoͤhnlich hauſte. Zwei tuͤrkiſche Beamten des Pallaſtes empfingen den⸗ ſelben und die Pforte flog ſo ſchnell hinter dem Bothſchafter zu, daß das Gefolge, von ihm abgeſchnitten, auf der Zugbruͤcke verweilen mußte, waͤhrend dem der Betrogene, aus ſei⸗ nem Himmel ſtuͤrzend, vor den Baſſa ge⸗ bracht ward.
Carosman ſchien heute ein ganz andrer Mann und gleichſam das Gegentheil des ge⸗ ſtrigen zu ſeyn. Er hielt dem Todfeind alle
Frevelthaten ſeines Lebens, die ganze Reihe Schillings Schr. 46r Bd. 12


