159 ſich gegen die Kirche von Kaſan und bat die Zuſchauer um Verzeihung.
Er erſchien, der Geſtalt nach, ſo ſeltſam, als der Erfolg ſeiner Wagſtuͤcke: Breitſchulte⸗ riger als irgend Einer, dagegen in der Duͤn⸗ nung zum Umſpannen ſchlank; das Geſicht war ein Spiegel ſeines trotzigen, entmenſchten Weſens und Stenko uͤberhaupt ſo fuͤhllos, daß er, waͤhrend des Abhauens der Arme und der Fuͤſſe, weder die Farbe veraͤnderte noch einigen Schmerz zu empfinden ſchien. Den Frolko begnadigte der Zar, weil er, der Sage nach, den Verſteck der reichen Schaͤtze ſeines Bruders, verrathen hatte.
Wenige Tage nach jener Hinrichtung, ward auch, in Moskau, eine Nonne verbrannt, die, mit heldenmuͤthiger Ausdauer, an Stenko's Seite gefochten, eine Schar ſeiner Truppen gefuͤhrt, ſich zuletzt allein in einer Kirche ver⸗ theidigt, mit den letzten Pfeilen des Koͤchers noch acht Ruſſen erlegt hatte und zu Folge


