53 zu haben betheuerte, ſo nahm ich ihn bei'm Wort, verſprach demſelben ſechzig Dukaten und Zeitlebens Brot, eilte und meldete dem Marſchall, daß ich einen ſichern Menſchen nach Dresden zu ſchicken, gefunden, ohne ſeinen Kammerdiener zu nennen. Er ſchrieb daher gleich an den Gouverneur Maquire die Ordre, ſchlechterdings keinen Akkord anzunehmen, indem der Feld⸗ Marſchall Daun der Stadt, mit lebhaften Maͤrſchen, zu Huͤlfe eile und zum Beweiſe, daß er dieſe Ordre erhalten, ſolle er drei Nachetten ſteigen laſſen. Ich fertigte Witteln ab und Abends nach zehn Uhr ſah man ſchon die Rachetten ſteigen. Der Feld⸗Marſchall ſuchte ͤberall ſeinen Kammerdiener und erſt als jene geſtiegen waren, verſicherte ich ihn, daß er in Dresden waͤre. Man erſtaunte, man lachte, und wuͤnſchte ihn unverſehrt wie⸗ der heraus..
Den ſechszehnten Juni geſchah, durch die vorausgeſchickten, leichten Truppen der Dauni⸗


