Julius hatte mich, in ſeinen Armen, nach dem nahen Hauſe getragen, in deſſen Hinter⸗ Gebaͤude er ein Stuͤbchen zu ebener Erde be⸗ wohnte. Hier fand ich mich wieder, im Dun⸗ kel, von aller Welt geſchieden, allein mit Ihm! Ich gedachte, waͤhrend dem er lange vergebens das Feuerzeug und dann die Kerze ſuchte, der ſchreienden Unſchicklichkeit dieſes Beiſammenſeyns, der Angſt in welcher die guten Eltern jetzt um mich ſchweben mußten, der Schrecken, der Verlaſſenheit, des Feuer⸗ meers das uns umgab und weinte laut. Verehrte Freundin, ſagte Jener, als das
Licht brannte: ich bitte Sie, um unſers Got⸗ tes Willen, der uns hierher fuͤhrte, ſich, im Vertrauen auf Ihn, zu faſſen und mich als einen leiblichen Bruder zu betrachten. Ich litt in dieſen Augenblicken gewiß noch ſchmerz⸗ licher als Sie, die ich fuͤr todt hielt. Jetzt


