Teil eines Werkes 
46. Band (1818) Blätter aus dem Buche der Vorzeit
Entstehung
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Wie Gott will! Wenn mir nur mein Guͤn⸗ ther und ſeine Liebe bleibt! 3

Von allen Ehen, deren Geiſt und Ver⸗ haͤltniſſe ich, im Laufe meines Lebens kennen lernte, war dieſe wohl, bei weitem, die gluͤck⸗ lichſte, auch fand man ſchwerlich ein liebens⸗ wuͤrdigeres Menſchenpaar. Seitdem es in unſerm Hauſe waltete, hatte die Guͤte der

Grafin und ihr Antheil an dem aufbluͤhenden

Knoͤspchen, mich Unbedeutende an ſich gezo⸗ gen und da ſein Hofamt den Grafen, oft Ta⸗ ge lang, entfernt hielt, ſo brachte ich wohl zwei Drittheile meiner Zeit an der Seite der edelmüthigen Goͤnnerin zu. Der Mutter ſchmei⸗ chelte jene Gunſt und das ſtete Verlangen nach mir und der Vater bemerkte mit Wohl⸗

gefallen den ſichtlichen Einfluß des gedachten

Umgangs auf meine Bildung, denn die ſtille aber wohlthuende Gewalt, welche mir dies ſanfte Joch auflegte, vertilgte die Unarten je⸗ nes Allers; der Geiſt des edeln, mich begei⸗