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nern verrieth. Zwar bin ich nur ein Kuͤnſtler, fuhr er fort, und legte traulich ſeine Hand in die meine: aber auch ein guter Menſch und nicht mittellos.
Die Kunſt iſt ein Talisman, erwieder⸗ te ich: und Ihr Herz das beßte. Wie gluͤck⸗ lich ſind Sie in dem Beſitz dieſer unverlier⸗ baren Schaͤtze.
Guͤtige Freundin, fiel er ein: ich fuͤhl“ es lebhaft, Sie wollen mir wohl!—
Meine Augen beſtaͤtigten, mein gluͤhen⸗ des Erroͤthen bekraͤftigte die trauliche Voraus⸗ ſetzung. Sie werden, rief er aus und kuͤß⸗ te feurig die Hand, welche noch in der ſeinen lag: meine Sache bei Emilien fuͤhren, wer⸗ den der Angebeteten an Freundes Statt ſa⸗
gen, daß das Gluͤck meines Lebens in ihren Haͤnden liege. Darf ich das hoffen?
Alles! Alles! ſprach ich kaum vernehm⸗
bar und ſtand auf.


