Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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S. Ihr Geſicht, das, freilich, war im Ganzen ſchoͤner. Engelſchoͤn!

J. Und das entſcheidet, rief ich ſeuf⸗ zend. Wohin ſehen Sie oͤfterer als dahinein? Ein zauberiſches Laͤcheln, der Einklang an⸗ ſprechender Zuͤge, die ſchmeichelnde Beredt⸗ ſamkeit der Augen, entſchuldigt mit Erfolg den Reſt der Maͤngel. Den Weſen von Luiſens Gepraͤge ward, leider! alle Macht und Faͤhigkeit gegeben, der Maͤnner Herz nach ihrem Sinne zu lenken und oft genug ſelbſt durch Verbrechen zu gewinnen, waͤh⸗ rend dem das beſſere Weib nicht ſelten durch ſeine Tugenden verſtoͤßt.

S. Du biſt viel eitler, als ich fuͤrchtete.

J. Nur, wenn es gilt, dem Manne, der mir werth iſt, zu widerſtehn, denn ſchoͤn wie jene muͤßte ich ſeyn, um ihn mit einem vollen Kranze zu begluͤcken. Der welke rauſcht in meiner Hand und ich erſcheine mir,

Schilling ate S. 20r Bd. 10