Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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126.

der Mangel, der von allen Seiten hereinbrach und der Schmerz uͤber verſcherzte Ausſichten die Seele des Ungluͤcklichen zu Boden, als ein Brief von Huber an ihn einlief. Mit Vorwuͤrfen uͤberhaͤufte ſich dieſer, er verſi⸗ cherte, die Zeit der Vergeltung ſey gekommen und nur ſeine Vergebung, nur ſeine Ruͤck⸗ kehr in die Arme des unwuͤrdigen Freundes, werde die Qualen des Bewußtſeyns von ihm nehmen. Noch zoͤgerte Burg, als ſich die Blamont, von ihrem Manne verſtoßen, zu uns wandte, von der vorhabenden, reichen Partie hoͤrte, ihre Anſpruͤche geltend zu ma⸗

cchen eilte und unterſtuͤtzt von ihrer Ueberre⸗ dungkraft, von des Bruders Lage, von der

Gluth der Reue und der Liebe, die ihn aus Hubers Schreiben anſprach, ſeinen Stolz uͤberwand. Unfehlbar rechnete jener dar⸗ auf, Dich in Verhaͤltniſſe mit dem Haus⸗ freunde, deſſen Sinn fuͤr Weibergunſt er

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