Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

28

nicht wie die andern zuruͤck, und rechnets auf das Alter der Mutter und auf die Halb⸗ ſchied der Summe, die ihm dann doch zufab⸗ len mußte. Wie Du nur weinen kannſt? ſprach Julie, ſieh doch mich an. Dieſe Thraͤnen unterwerfen Dich ihm. Mach' es wie ich, Sind wir nicht reich? Haben wir dieſe Maͤnner nicht gluͤcklich gemacht? Giebt uns das nicht Rechte? Ich, Schweſter, ich bin ſehr entſchloſſen, die meinen zu be⸗ haupten und Du ſiehſt, es geht, wenn man nur will. Liebt er Dich nicht, ſo muß er Dich fuͤrchten. Schmollt er, ſo laͤchle,

droht er, ſo trotze! Das giebt acht ſtuͤrmi⸗

ſche Tage und der Sommer tritt ein, wenn Du am neunten von Scheidung ſprichſt.

Immer waͤrmer ward mein Mann ge⸗

gen die Gaͤſte, immer kälter der Hofrath,

Julie immer ſehnſuͤchtiger, ihre Freunde,

ÿʒ½·