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elegiſch die Vesper⸗Glocke, und der hei⸗ lige, prophetiſche Geiſt der abendlichen Sab⸗ bathſtille erfuͤllte die Seele der Jungfrau mit Heimweh und Sehnſucht nach den Bluͤthen
und dem Frieden der Seligkeit.— Emma
verließ, hart am Dorfe, den Wagen, um in die offene Kirche zu treten und dieſe Gluth befluͤgelter Gefuͤhle im Heiligthum des Hoͤch⸗ ſten auszuhauchen. Die Kirche war eine ka⸗ tholiſche; einzelne Beter knieten noch um den Hochaltar; ſie ſchlich bedraͤngt dem naͤchſten
zu, von deſſen friſchem Bilde eine Heilige
im Helldunkel glaͤnzte. Emma ſtarrte die Lichtgeſtalt durchſchauert an, denn es ſchien, als ob ſie ihr Ebenbild im Spiegel der Ver⸗ klaͤrung ſehe. Sie irrte ſich nicht. Die Ge⸗ neralin hatte nach der Heimkehr, in ihrer dankbaren Liebe, die muſterhafte Jungfrau auf dieſe erhoͤhende Weiſe gefeiert— ſie hat⸗
te den Mahler eines neuen, dieſem Altare
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