Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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Reizbarkeit, den Ungeſtuͤm ſeines Zornes. Er fuͤhlte, daß es, unter ſolchen Umſtaͤnden, zu ſpaͤt ſey, den Frieden dieſer Ehe, durch Schonung der Betruͤgerin, zu retten fuͤhlte die Pflicht, als Urheber des Unheils, dem Verſtoͤrten jetzt zur Seite zu bleiben und eilte zu dieſem.

Sie taͤuſchten ſich nicht! rief Guido, als er eintrat; die Larve fiel das Weib iſt ſchuldig ſein Gewiſſen verrieth es! Was ſoll ich thun?

In dieſer Wallung nichts! erwiederte Richard: denn die Leidenſchaft hat, vom Anbeginn, nur immer Verdammliches ge⸗ rathen und vollfuͤhrt. Erſt pruͤfe der Ver⸗ kuͤhlte ſein eigenes Herz, damit ihn die Er⸗ kenntniß vermenſchliche und ſtelle ſich an den Platz der Suͤnderin. Es giebt, fuhr Richard fort: in Ihrer Lage nur zwei Wege, um das Heil des Lebens zu ſichern. Schon