148
do, im Tone und unter den Auſſenzeichen ſeiner ſchlimmen, ihr bekannten Laune, wel⸗ che Kuß und Liebkoſung abwies— ein Zu⸗ ſpruch! fuhr er, die Stimme hebend, fort — mein alter! oft vermißter Herzensfreund ſuchte mich, heim— Secretair Richard! Du kennſt ihn— beſinne Dich nur!
Lina zog eben die Schleife des Hutes auf— Sie wendete ſich haſtig nach dem Fluͤgel, um ihn abzulegen und erwiederte kleinlaut— Richard? Secretair?— daß ich nicht wuͤßte!.
E. Dann uͤberfiel mich ploͤtzlich Froſt und Hitze— ein Fieberſchlaf mit graͤulichen Phantomen. Du lagſt in eines Fremden Arm— ein anderer, hoch Empoͤrter ſtuͤrz⸗ te herein— er fluchte der Treuloſen, er warf Dir eine brennende Kerze an die Bruſt und das Feuermaal am Halſe vengreitte ſich ploͤtlich uͤber Dein entſtelltes, füͤnderbleiches


