Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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werde demnach Ihres heutigen Zuſpruches mit keinem Wort gedacht, doch im nerdar gedenke mein Guido mit Freundlichkeit ſeines NRichard.

Guido las und las, warf endlich das Blatt zu Boden und rang die Haͤnde. Ei⸗ ne Nothluͤge! ſprach er: das iſt ja klar! Der Weltkluge eilt hinweg, um ſich jeder naͤheren Aufklaͤrung zu entziehen und jede die⸗ ſer muͤhſeligen Wendungen ſtrebt dahin, mich in der ſeligen Verblendung zu erhalten und der Erkenntniß vorzubauen. Entſetzliche Lage! Kein Senkblei erreicht hier den Grund. Ihr wird vor keinem Eide ſchauern, denn der Preis der Verlaͤugnung giebt der Heillo⸗ ſen Muth ſie ſchwoͤrt, auf die Barmher⸗ zigkeit des Himmels bauend, und glaubt, ein gutes Werk durch den Meineid zu ſtif⸗ ten die Rettung ihres Gluͤcks, meines Friedens, unſerer Wohlfahrt mit einem Fre⸗