137 wegen, in ein Buſchwerk des Gartens, von wo aus ſie, durch den Baumſchlag gedeckt, einen nahen Halbkreis ſitzender Damen unbe⸗ merkt uͤberſchauen konnten.— Meine Frau, ſagte jener: iſt unter dieſen, ich bitte, ſie her⸗ aus zu ſuchen. Es wird mir ergoͤtzlich ſeyn, wenn Sie fehlrathen und mir eine oder die an⸗ dere ſchimmernde Niete zudenken, denn auch hier iſt nicht alles Glaͤnzende aͤcht und edel.
Seltſame Zumuthung! eiferte Richard: gegen die ſich das Zartgefuͤhl ſtraͤubt; ich ſe⸗ he ja nicht mit den Augen des zaͤrtlichen Gat⸗ ten, die gehoffte Ergoͤtzung duͤrfte daher leicht zum Aergerniß werden.
Das komme uͤber mich! frevelte Guido und beſtand auf der Foderung. Jener zog, faſt unwillig, das Glas vor's Auge und mur⸗ melte, nach kurzer Beſchauung: den Außen⸗ farben nach, ſetzt Ihre Gattin eben die Taſ⸗ ſe zuruͤck.


