Teil eines Werkes 
7. Band (1838)
Entstehung
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Dein Sehn iſt König oder Sklav, wie du Lebſt oder ſtirbſt. Verliert er auch noch dich, Wer ſoll den ganz Verlaſſenen beſchuͤtzen? Drum lebe! Aller Sculd biſt du jetzt ledig! Gemeine Schwaͤche nur iſt's, was du fuͤhlſt. Zerriſſen ſind mit Theſeus' Tod die Bande, Die deine Liebe zum Verbrechen machten. Nicht mehr ſo furchtbar iſt dir Hippolyt; Du kannſt fortan ihn ohne Vorwurf ſehn. Er glaubt ſich jetzt von dir gehaßt, und ſtellt Vielleicht ſich an die Soitze der Empoͤrer. Reiß' ihn aus ſeinem Wahn, ſuch' ihn zu rühren! Sein Erbtheil iſt das gluͤckliche Trözen; Hier iſt er König; deinem Sehn gehören Die ſtolzen Mauern der Minervenſtadt, Euch beiden droht derſelbe Feind Gefahr; Verbindet euch, Aric.a zu bekaͤmpfen! Phädra. Wohlan, ich gebe deinen Gruͤnden nach; Wenn Leben miglio iſt, ſo wll ich leben, Wenn Liebe zu dem huͤ fberaubten Sohn Mir die verlorne Kaaft kann wieder geben.