Teil eines Werkes 
6. Band (1838)
Entstehung
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3 Tell.. Wohl aus des Vogts Gewalt errett' ich Euch! Aus Sturmes Nöthen muß ein Andrer helfen. Doch beſſer iſt's, Ihr fallt in Gottes Hand Als in der Menſchen! (Zu dem Hirten.) Landsmann, tröſtet Ihr Mein Weib, wenn mir was Menſchliches begegnet. Ich hab' gethan, was ich nicht laſſen konnte. (Er ſpringt in den Kahn.) Kuoni(zum Fiſcher). Ihr ſeyd ein Meiſter, Steuermann. Was ſich Der Tell getraut, Das konntet Ihr nicht wagen? 4 Ruodi. Wohl beſſ're Maͤnner thun's dem Tell nicht nach: Es gibt nicht Zwei, wie der iſt, im Gebirge. Werni iiſt auf den Fels geſtiegen). Er ſtößt ſchon ab. Gott helf' dir, braver Schwimmer! Sieh, wie das Schifflein auf den Wellen ſchwankt! Kuoni(am Ufer). Die Flut geht drüber weg Ich ſeb's nicht mehr. Doch, halt', da iſt es wieder! Kräftiglich 3 Arbeitet ſich der Wackre durch die Brandung. Seppi. Des Landvogts Reiter kommen angeſprengt. 3 Kuoni.. Weiß Gott, ſie ſind's! Das war Hulf' in der Noth.

Ein Trupp landenbergiſcher Reiter. Erſter Reiter. Den Mörder gebt heraus, den ihr verborgen!