Teil eines Werkes 
6. Band (1838)
Entstehung
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Tief unter den Waſſern Das grünende Feld. (Die Landſchaft veraͤndert ſich, man hoͤrt ein dumpfes Krachen von den Bergen, Schatten von Wolken laufen uͤber die Gegend.)

Nuodi, der Fiſcher, kommt aus der Suͤtte. Werni, der Jaͤger, ſteigt vom Felſen. Kuoni, der Hirt, kommt mit dem Melknapf auf der Schulter; Seppi, ſein Handbube, ſolgt ihm.

Ruodi.

Mach' hurtig, Jenni. Zieh' die Naue ein. Der graue Thalvogt kommt, dumpf brüllt der Firn, Der Mythenſtein zieht ſeine Haube an, Und kalt her bläst es gus dem Wetterloch: Der Sturm, ich mein', wird da ſeyn, eh' wir's denken. Kuoni. 's kommt Regen, Faͤhrmann. Meine Schafe freſſen Mit Begierde Gras, und Wachter ſcharrt die Erde. Werni. Die Fiſche ſpringen, und das Waſſerhuhn Taucht unter. Ein Gewitter iſt im Anzug. Kuoni(zum Buben). Lug', Seppi, ob das Vieh ſich nicht verlaufen? 4 Seppi. Die braune Leſeh en i am Gelaut'. Kuoni. So fehlt uns keine mehr, die geht am Weitſten. nuodi. ute, Meiſter Hirt. Werni. 3 1 Und ſchmuckes Vieh Iſt's Euer eignes, Lundomann⸗

Ihr habt ein ſchoͤn Ge 3