Teil eines Werkes 
5. Band (1838)
Entstehung
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Daß ihr zur Gruft begleitet eures Fürſten Leib. Die Todtenklage iſt in dieſen Mauern kaum 1 Verhallt, und eine Leiche draͤngt die andre fort Ins Grab, daß eine Fackel an der andern ſich Anzünden, auf der Treppe Stufen ſich der Zug Der Klagemaͤnner faſt begegnen mag.

So ordnet denn ein feierlich Begraͤbnißfeſt

In dieſes Schloſſes Kirche, die des Vaters Staub Verwahrt, geräuſchlos bei verſchloſſ'nen Pforten an, Und Alles werde, wie es damals war, vollbracht.

Chor.(Bohemund.) Mit ſchnellen Haͤnden ſoll dies Werk bereit ſeyn, O Herr denn aufgerichtet ſteht der Katafalk, Ein Denkmal jener ernſten Feſtlichkeit, noch da, Und an den Bau des Todes rührte keine Hand. Don Ceſar.

Das war kein gluͤcklich Zeichen, daß des Grabes Mund Geöffnet blieb im Hauſe der Lebendigen.

Wie kam's, daß man das unglückſelige Geruſt Nicht nach vollbrachtem Dienſte alſobald zerbrach?

Chor. Bohemund.) Die Noth der Zeiten und der jammervolle Zwiſt, Der gleich nachher, Meſſina feindlich theilend, ſich Entflammt, zog unſre Augen von den Todten ab, Und öde blieb, verſchloſſen dieſes Heiligthum. . Dan Ceſar.

Ans Werk denn eilet ungeſäumt! Noch dieſe Nacht Vollende ſich das mitternächtliche Geſchaͤft! Die nächſte Sonne finde von Verbrechen rein Das Haus und leuchte einem fröhlichern Geſchlecht.

(Der zweite Ehor entſernt ſich mit Don Mannels Leichnann.)