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— Und in dem Schloß zu Fotheringhay ſitzt
Die Ate dieſes ew'gen Kriegs, die mit
Der Liebesfackel dieſes Reich entzündet.
Für ſie, die ſchmeichelnd Jedem Hoffnung gibt,
Weiht ſich die Jugend dem gewiſſen Tod—
Sie zu befreien, iſt die Loſung; ſie
Auf deinen Thron zu ſetzen, iſt der Zweck.
Denn dies Geſchlecht der Lothringer erkennt
Dein heilig Recht nicht an: du heißeſt ihnen
Nur eine Räͤuberin des Throns, gekrönt
Vom Glück! Sie waren's, die die Thörichte
Verführt, ſich Englands Königin zu ſchreiben.
Kein Friede iſt mit ihr und ihrem Stamm!
Du mußt den Streich erleiden oder führen.
Ihr Leben iſt dein Tod, ihr Tod dein Leben! Eliſabeth.
Mylord! Ein traurig Amt verwaltet Ihr.
Ich kenne Eures Eifers reinen Trieb,
Weiß, daß gediegne Weisheit aus Euch redet;
Doch dieſe Weisheit, welche Blut befiehlt,
Ich haſſe ſie in meiner tiefſten Seele.
Sinnt einen mildern Rath aus— Edler Lord
Von Schrewsbury! Sagt Ihr uns Eure Meinung.
Talbot.
Du gabſt dem Eifer ein gebührend Lob,
Der Burleighs treue Bruſt beſeelt— Auch mir,
Strömt es mir gleich nicht ſo beredt vom Munde,
Schlägt in der Bruſt kein minder treues Herz.
Mögſt du noch lange leben, Känigin,
Die Freude deines Volks zu ſeyn, das Glück
Des Friedens dleſem Reiche zu verlangern.
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