Paulet. Da thut Ihr wohl:
Das ſind Betrachtungen, die Euch geziemen. Maria.
Und weiß ich, ob nicht eine ſchnelle Hand
Des Kummers langſames Geſchäft beſchleunigt?
Ich will mein Teſtament gufſetzen, will
Verfügung treffen über Das, was mein iſt. Paulet.
Die Freiheit habt Ihr. Englands Königin
Will ſich mit Eurem Raube nicht bereichern. Maria.
Man hat von meinen treuen Kammerfrauen,
Von meinen Dienern mich getrennt— Wo ſind ſie?
Was iſt ihr Schickſal? Ihrer Dienſte kann ich.
Entrathen; doch beruhigt will ich ſeyn, 3
Daß die Getreu'n nicht leiden und entbehren.
. Paulet. Für Eure Diener iſt geſorgt.
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(Er will gehen.) Marin.
Ihr geht, Sir? Ihr verlaßt mich abermals, Und ohne mein geangſtigt, fuͤrchtend Herz Der Qual der Ungewißheit zu entladen. 4 Ich bin, Dank Eurer Spaher Wachſamkeit, Von aller Welt geſchieden, keine Kunde Gelangt zu mir durch dieſe Kerkermauern, Mein Schickſal liegt in meiner Feinde Hand, Ein peinlich langer Monat iſt vorüber, 3 Seitdem die vierzig Commiſſarien In dieſem Schloß mich überfallen, Schranken


