Teil eines Werkes 
4. Band (1838)
Entstehung
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Das habt ihr ihm glücklich abgeguckt; Aber ſein Genie, ich meine, ſein Geiſt Sich nicht auf der Wachtparade weist. Zweiter Zäger. Wetter auch! wo ihr nach uns fragt, Wir heißen des Friedländers wilde Jagd Und machen dem Namen keine Schande Ziehen frech durch Feindes und Freundes Lande, Querfeldein durch die Saat, durch das geibe Korn Sie kennen das Holkiſche Jägerhorn! In einem Augenblick fern und nah, Schnell wie die Sündflut, ſo ſind wir da Wie die Feuerflamme bei dunkler Nacht In die Häuſer fähret, wenn Niemand wacht Da hilft keine Gegenwehr, keine Flucht, Keine Ordnung gilt mehr und keine Zucht. Es ſträubt ſich der Krieg hat kein Erbarmen Das Mägdlein in unſern ſehnigen Armen Fragt nach, ich ſag's nicht, um zu prahlen; In Vaireuth, im Voigtland, in Weſtphalen, Wo wir nur durchgekommen ſind Erzählen Kinder und Kindeskind Nach hundert und aber hundert Jahren Von dem Holk noch und ſeinen Schaaren. Wachtmeiſler. Nun, da ſieht man's! Der Saus und Braus, Macht denn Der den Soldaten aus? Das Tempo macht ihn, der Sinn und Schick, Der Begriff, die Bedeutung, der feine Blick. Erſter Jäger. Die Freiheit macht ihn. Mit Euren Fratzen!