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Die Koͤnigin geliebt, daß mir's gelungen,
In dem Verdacht, der fälſchlich dich gedrückt,
Des Koͤnigs Argwohn zu entgehn, daß ich
Durch den Monarchen ſelbſt den Weg gefunden,
Der Königin mich frei zu nahn. Ich ſetze
Hinzu, daß ich entdeckt zu ſeyn beſorge,
Daß du, von meiner Leidenſchaft belehrt,
Zur Fürſtin Eboli geeilt, vielleicht
Durch ihre Hand die Königin zu warnen—
Daß ich dich hier gefangen nahm und nun,
Weil Alles doch verloren, Willens ſey,
Nach Brüſſel mich zu werfen— Dieſen Brief— Carlos(faͤllt ihm erſchrocken ins Wort).
Haſt du der Poſt doch nicht vertraut? Du weißt
Daß alle Briefe nach Brabant und Flandern—
Marquis. Dem Koͤnig ausgeliefert werden— Wie Die Sachen ſtehn, hat Taxis ſeine Pflicht Bereits gethan.
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Carlos. Gott, ſo bin ich verloren! Marquis. Du? Warum du? Carlos.
Unglücklicher, und du Biſt mit verloren. Dieſen ungeheuren Betrug kann dir mein Vater nicht vergeben. Nein, den vergibt er nimmermehr!
Marquis. Betrug?


