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Hebt ihn das Glück, denkt ſeiner alten Freunde Der Ehrenmann, denn nun erſt kann er ihnen Vergangne Dienſte kräftiglich vergelten.
Sieh', damit fingſt du's an! Das war's, was mich Zuerſt von dir verdroß! Du kommſt nach Aulis, Das Heer der Danger mit dir. Der Zorn
Der Himmliſchen verweigert uns die Winde. Gleich biſt du weg. Der Streich ſchlaͤgt dich zu Boden. Es dringt in dich der Griechen Ungeduld,
Der Schiffe müß'ge Laſt zuruͤckgeſandt,
In Aulis länger unnütz nicht zu raſten.
Wie klaͤglich ſtand es da um deine Feldherrnſchaft! Was fuͤr ein Leiden, keine tauſend Schiffe
Mehr zu befehligen, auf Trojas Feldern
Nicht mehr der Griechen Schaaren auszubreiten! Da kam man zu dem Bruder.„Was zu thun? Wo Mittel finden, daß die ſüße Herrſchaft
Und die erworbne Herrlichkeit mir bleibe?“
Es kündigt eine günſt'ge Fahrt den Schiffen
Der Seher Kalchas aus dem Opfer au,
Wenn du dein Kind Diauen ſchlachteteſt.
Wie fiel dir ploͤtzlich da die Laſt vom Herzen! 2 Gleich, gleich biſt du's zufrieden, ſie zu geben. Aus freiem Antrieb, ohne Zwang(daß man
Dich zwang, kannſt du nicht ſagen) ſendeſt du Der Koͤnigin Befehl, dir ungeſäumt
Zum hochzeitlichen Band mit Peleus Sohn
(So gabſt du vor) die Tochter herzuſenden.
Nun haſt du plötzlich eines Andern dich Beſonnen, ſendeſt heimlich widerſprechenden Befehl nach Argos: nun und nimmermehr


