Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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Teufel bedanken.— Ueber mich, dummer Boͤſewicht? War es mein Sohn? War ich dein Gebieter?— Ueber mich die Verantwortung? Hal bei dieſem Anblick, der alles Mark in meinen Gebeinen erkaͤltet! Ueber mich ſoll ſie kommen!— Jetzt will ich verloren ſeyn, aber du ſollſt es mit mir ſeyn. — Auf! Auf! Ruft Mord durch die Gaſſen! Weckt die Ju⸗ ſtiz auf! Gerichtsdiener, bindet mich! Fuͤhrt mich von hin⸗ nen! Ich will Geheimniſſe aufdecken, daß denen, die ſie hoͤren, die Haut ſchauern ſoll.(Will gehen⸗

Präſident(aͤlt ihh. Du wirſt doch nicht, Raſender?

Wurm(klopft ihm auf die Schultern). Ich werde, Camerad! Ich werde!— Raſend bin ich, das iſt wahr— das iſt dein Werk— ſo will ich auch jetzt handeln wie ein Raſender.— Arm in Arm mit dir zum Blutgeruͤſt! Arm in Arm mit dir zur Hoͤlle! Es ſoll mich kitzeln, Bube, mit dir verdammt zu ſeyn! EEr wird abgefuͤhrt.)

Miller(der die ganze Zeit uͤber, den Kopf in Louiſens Schooß geſunken, in ſtummem Schmerz gelegen hat, ſteht ſchnell auf und wirft dem Major die Boͤrſe vor die Fuͤße). Giftmiſcher! Behalt' dein verfluchtes Geld!— Wollteſt du mir mein Kind damit ab⸗ kaufen?(Er ſuuͤrzt aus dem Zimmer.)

Ferdinand(mit brechender Stimme). Geht ihm nach! Er verzweifelt.— Das Geld hier ſoll man ihm retten.— Es iſt meine fuͤrchterliche Erkenntlichkeit. Louiſe!— Louiſe!— Ich komme.—— Lebt wohl.—— Laßt mich an dieſem Altar verſcheiden.—

Präſident(aus einer dumpfen Betaͤubung zu ſeinem Sohn). Sohn! Ferdinand! Soll kein Blick mehr auf einen zerſchmet⸗ terten Vater fallen?(Der Major wird neben Louiſen niedergelaſſen.)

Ferdinand. Gott dem Erbarmenden gehoͤrt dieſer letzte.