2— 76—
⸗
er umraͤuchere mich immer aus reiner Ueber⸗ zeugung, daß ich dieſer Ehre werth ſey?— Keinesweges! Er handelt bloß aus Egois⸗ mus und Eigennutz; er ſucht ſich bey mir einzuſchmeicheln, weil er meine Tochter hei⸗ rathen will.“—
„Das erſte Wort, das ich davon hoͤre.“
„Auch wahrſcheinlich das letzte.— Herr Flaus will mich durch Weihrauchwolken blenden, daß ich den Unwerth ſeiner Perſon und ſeines ganzen Weſens nicht bemerken und genau unterſuchen ſoll. Meine Sidonie verraͤth nicht die geringſte Neigung zu ihm; aber ſie liebt, wie ihr ganzes Geſchlecht, alles Glaͤnzende, und folglich auch den Ruhm. Sie kommt jederzeit ungemein froͤhlich nach Hauſe, wenn man ihr in Geſellſchaften ge⸗ ſagt hat: ich ſey wieder in irgend einem Journal tapfer herausgeſtrichen worden. Drum waͤr' es moͤglich, daß ſich Flaus auf dieſem Wege bey ihr beliebt machte. Um
—O—-ęDnxʒʒʒ;


