Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1812)
Entstehung
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muͤthigen, und befahl ihm, ſich zu ent⸗ fernen.

Der dritte Amtsbewerber, ein kaum bebarteter Juͤngling, behandelte, nach dem Beyſpiele des Ober⸗Heimlichen, ſeinen Vor⸗ gaͤnger wie einen Pinſel, und maͤkelte durch Achſelzucken und Kopfſchuͤtteln jedes ſeiner Worte, um ſich mit dieſer ſtummen Kritik dem Fuͤrſten zu empfehlen. Er bekam zu ſeinem Antheile die Frage:„Worauf hat ein Monarch ſeine hoͤchſte Sorge zu richten?“—

„Auf drey Punkte;“— ſprach er raſch, und buͤckte ſich ſo tief, als wollt' er auf dem Kopfe ſtehen oder ein Rad ſchlagen:— „Erſtens, auf Vermehrung der fuͤrſtlichen Einkuͤnfte; zweytens, auf Erweiterung der Landesgraͤnzen; drittens, auf Erhaltung ſei⸗ ner Wuͤrde als Erdengott.“—

„Sehr vernuͤnftig geſprochen!“ rief der Fuͤrſt, und ernannte ihn auf der Stelle zum Geheimen Nath.

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