Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1812)
Entstehung
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terthanen ſo zu behandeln, wie er ſelbſt wuͤnſchen wuͤrde, behandelt zu werden, wenn Er ein Unterthan waͤre.

Was Du von Andern ungern haſt, Damit thu niemand Ueberlaſt!

Dieſer Sittenſpruch iſt die untruͤgliche Goldwage menſchlicher Handlungen, die uns die Natur ans Herz haͤngte.— Waͤgt ein Fuͤrſt ſeine Thaten darauf ab, ſo wird er von ſeinem dankbarem Volke wie ein Vater verehrt und geliebt. Herrſcht er aber ſtreng und nach Willkuͤhr, druͤckt er die Staats⸗

buͤrger, und verſchwendet den ihnen abge⸗ preßten Schweiß durch eitlen Prunk; ſo trifft ein, was ein alter Poet ſagt: Die Menſchen können's nicht laſſen, Wen ſie fürchten, den müſſen ſie haſſen.“—

Mit einiger Beſtuͤrzung ſah der Fuͤrſt, waͤhrend dieſer Rede, den verſammelten Staatsrath nach der Reihe ſcharf an, als