Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1812)
Entstehung
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den ſchanellichen Felſenwaͤnden, die ſich hin⸗ ter dem herzoglichen Luſtſchloß erheben. Ploͤtzlich hoͤrte ich uͤber mir ein Rauſchen gewaltiger Fluͤgel, und ſiehe, der Schutzgeiſt des Landes, den ich recht wohl zu kennen die Ehre habe, ſchwebte aus den Wolken herab. Er ſtampfte drey Mal mit dem Fuß auf die Erde, und rief: Nemeſis, ſtrafende Nemeſis, ſteig empor, mit vierzig giganti⸗ ſchen Dienern, um dein Amt an einem Schuldigen zu verwalten!— Schnell oͤffnete ſich der Felſengrund, und mit Flammen⸗ blicken entſtieg ihm eine furchtbare weibliche Geſtalt, die mir die Haare zu Berge trieb. Sie hatte, ſtatt des Faͤchers, eine maͤchtige Geißel von Drathſtricken in der nervigen Fauſt, und an ihrem Guͤrtel blickte Dolch an Dolch. Ihr folgten vierzig Soelaven, vom Schlage jener Rieſen, die in der Ur⸗ welt die groͤßten Berge wie Pappenſchachteln zuſammentrugen, und auͤber einander ſtellten,