Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1812)
Entstehung
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ſtanden oder nicht befolgt hatte, unter die herzoglichen Hunde, und ward von hoͤchſter Hand mit dem Fangeiſen getoͤdtet. Einige Tage ſpaͤter prangte ſein ſchwarz geſengter Kopf, mit Gold und Blumen geſchmuͤckt, auf der fuͤrſtlichen Tafel. Der Oberjaͤger⸗ meiſter, der eben bey Hofe ſpeiſ'te, betrach⸗ tete dieſes Schaugericht ſchweigend und finſter, und trocknete zuweilen ſeine von Na⸗ tur etwas thraͤnenden Augen.

Beſter Herr Oberjaͤgermeiſter, begann Schoͤnbart,laßt Euch dieſes edlen Ebers Tod nicht zu ſehr zu Herzen gehn! Bedenkt, daß er eine zahlreiche und bluͤhende Nach⸗ kommenſchaft hinterließ, die eben ſo ruͤſtig, wie weiland er ſelbſt, die Aecker der Bauern bearbeitet, damit dieſes ungeſchlachte Volk durch geſegnete Ernten nicht ſtolz und uͤber⸗ muͤthig werde! Doch will ich gar nicht tadeln, wenn Ihr, wegen des Euch betruͤ⸗ benden Todesfalles, Waldtrauer anlegt; und

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