Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1812)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

5

. immaßen es ihnen an Bekanntſchaft mit der⸗ gleichen muthwilligen Perſonen gaͤnzlich er⸗ mangele. Das war freylich gegruͤndet; doch, haͤtten ſſe auch dem Herzog mit Rath und That an die Hand gehen koͤnnen, ſie wuͤrden es nicht gethan haben: denn ein Dorn in ihren Augen waren die vermaledeiten Tiſch⸗ raͤthe, die vor den hoͤchſten Staatsbeamten weder Furcht noch Scheu hatten, und den Herzog mit vielen Dingen, die er nicht

wiſſen ſollte, bekannt machten.

Unzufrieden, daß ihm die Rathsverſamm⸗ lung keinen Troſt gab, war er eben im Begriff, ſie wieder aus einander gehen zu laſſen, als ein Hofdiener ein verſiegeltes Schreiben uͤberreichte. Hilarius erbrach es, und blickte hinein.Hm! eine ſeltſame Erſcheinung! ſprach er:Ich bekomme da einen Brief in Verſen, der alſo wahrſchein⸗

lich kein Geheimniß enthaͤlt. Nehmt ihn

hin, Herr Kanzler, und leſet ihn lautl 5