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„Ja, ich war ſo ängſtlich und unruhig, wir möchten verrathen werden. Corſini hing wie ein böſer Geiſt an meinen Ferſen.“
„Das war ſeltſam! Was konnte wohl die Ur⸗ ſache ſeyn? Vielleicht hat er Deine Vermummung durchſchaut.“
„Unmöglich. Er nahm mich für einen Andern.
Alberts Domino ſchützte mich. Wir erſchienen nie⸗ mals zugleich oder an derſelben Stelle.“
„Horch! was für ein Laut iſt dies!“ rief Kon⸗ ſtanze zögernd, indem ſie ihr von dem kalten Mitter⸗ nachtsthau feuchtes Haar zur Seite ſtrich.
„Nur die fernen Töne der Muſik,“ ſprach Leo⸗ pold, indem er ſich bemühte, den Pfad aufzufinden, den das ſchwache Licht einiger wenigen halb erlo⸗ ſchenen Lampen nur ſpärlich zeigte.
„Wieder! Hörteſt Du nicht das ferne Degen⸗ geklirr,“ ſprach Konſtanze, als ſie plötzlich aus dem Dun⸗ kel auftauchten, und in kleiner Entfernung Albert, ohne Maske, mit bloßem Kopfe ſahen, wie er den be⸗ wegungsloſen Körper Corſini's im Arme hielt. Ein Blutſtrom, der aus einer Bruſtwunde floß, und welchen Roſenthal vergebens zu ſtillen verjuhie rie⸗ ſelte ſtill durch das Gras.
Leopold kam näher und half den Sterbenden
aufrichten, der langſam ſeine trüben Augen aufſchlug
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