Teil eines Werkes 
3. Band (1839)
Entstehung
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Erſcheinung ihn durch eine unbeſtimmte Aehnlichkeit beunruhigte, gleich einem Traum, deſſen man ſich wieder erinnert. Nie ſtille ſtehend nie derſelbe täuſchte ſtets eine neue Veränderung, ein unbe⸗ deutender Wechſel oder ſcheinbarer Widerſpruch die Entdeckung, indem ſie den vorhergehenden Eindruck zerſtörten und an ſeiner Stelle ein Heer ſchmerz⸗ licher Zweifel zurückließen. Das dunkle, graue Kleid, das kaum die Umriſſe einer langen, ſchöngeformten Geſtalt anzeigte, ſchien von jeder der Farben in der Nähe etwas zu beſitzen; es war eine unbeſtimmte Farbe, die nur die Färbung anderer zurückzuwerfen ſchien. Aber die angeborene Leichtigkeit, die männ⸗ liche Anmuth, der Schritt, die Haltung, dieſe un⸗ widerſprechlichen Zeichen, an denen man Jugend, Bildung und Stolz erkennt, konnten nicht mißver⸗ ſtanden werden. Immer noch zögerte Corſini. Er blickte hin, er zweifelte. Zuweilen gewann die Ge⸗ ſtalt Höhe und Majeſtät; zuweilen ſchien ſie kleiner zu werden; ſo oft der Fürſt ſein durchdringendes Auge darauf richtete, bemerkte er ein Schwanken, eine ungewiſſe Bewegung, nach welcher die geheim⸗ nißvolle Geſtalt immer plötzlich verſchwand.

Es verging eine geraume Zeit, ehe der graue Domino ſich in beſcheidener Würde der Stelle nahte, wo Ella ſaß. Der Fürſt glaubte ein gebeimes