Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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Kraft erſchöpft, und der Flügel antwortete jetzt düſter und feierlich der zitternden Berührung und erſtarb in langgezogenen Tönen.

Seine Hoheit iſt ermüdet, rief der Beicht⸗ vater, welcher zuerſt zum Bewußtſeyn der Schwäche Reichſtadt's erwachte.

Nein, Vater, nein! verſetzte er mild,ich bin nur etwas überwältigt von der Muſik.

Zu viel Anſtrengung, auch bei den ſchönen Künſten, kann ſchädlich werden, ſagte der Jeſuit; Ruhe iſt Eurer Hoheit durchaus nothwendig.

Nein, Vater! ich darf mich gewiß mit dem Ideal beſchäftigen. Ich habe ein Gefühl, als hörte ich eine Stimme von einer unbekannten Geiſterwelt; es iſt das Vorrecht des Kranken, daß man Nachſicht mit ihm hat.... Der Prinz ſeufzte tief, als er dieſe Worte ausſprach.

Ließen doch Eure Hoheit ſich bereden, eine Erfriſchung zu nehmen, bemerkte der geſchäftige Arzt;erlauben Sie mir auch Lichter bringen zu laſſen, denn dieſes Dunkel

Ich ziehe dies ſanfte Zwielicht vor, unterbrach ihn der Prinz;aber ich will auf dem Sopha ausruhen, wenn per Baron von undeadg mich entſchuldigen will.

Der Baron legte ein Flaumkiſſen unter das 15 44