Ferdinand hatte Recht. Boiſen wurde von dem Schickſal in das Netz getrieben, von ſei⸗ ner eigenen Büberey. Bürger regte nicht eine Hand.
Der Huſar hielt doch für gut, den Mahler ein wenig im Auge zu halten; und ſo ſah er ihn aus ſeinem Hauſe nach dem Garten der Italiene⸗ rinn gehen. Er folgte ihm von Weitem, und, hinter die dicke Gartenhecke verſteckt, ſah er ihn an Gismondens Seite ſo vertraulich gehen. Das Maͤdchen faßte im Gehen ſeine Hand bald,
bald ſeinen Arm. Er ſah noch nichts, als die ſtolze, edle Figur des Mädchens.„Was iſt das?“ fragte er—„Bube, biſt du ein Heuchler, ſo ſey dder Himmel dir gnädig!“. 8 Sie kamen zurück. Da ſah er das Geſicht des reitzenden Geſchöpfs, und die üppige, alle Reitze halbverrathende Kleidung der Italienerinn.
Er lächelte; denn nun war er ſeiner Sache gewiß. Ein paar Tage darauf wurde Ferdinand verhaftet, und der Huſar rief lachend:„ich will ſein Erbe werden.“ Er draͤngte ſich unter einem Vorwande bey Madame Sartili ein.
Die Frau, frey, wie ihre Landsmänninnen, nahm den fröhlichen Soldaten mit freyer Offen⸗


