Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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Schweif abgekippt wurde, aus welchem eine Menge Sand auf den Boden rollte. Er ſah wie die beiden Reliquien des böſen Geiſtes von dienſtfertigen Masken aufgehoben und herbeigetragen wurden, und vernahm ganz in ſeiner Nähe den lauten Vorſchlag die Thü⸗ ren zu ſchließen und ſämmtliche Anweſende ſich demaskiren zu laſ⸗ ſen. Da ſchien es ihm nicht mehr geheuer zu ſein, zumal er ſelbſt eine Rolle in dieſem Drama mitgeſpielt hatte. An dem Pförtchen wagte er es noch einmal ſeine Blicke durch den Saal ſchweifen zu laſſen; er ſah den Zigeunerknaben nicht mehr, und mit einer bit⸗ tern Verwünſchung gegen den dummen Teufel, der ihn um dieſen Abend gebracht, ſchlüpfte er fort.

Laura's Fenſter waren noch nicht erleuchtet; ſie mußte noch auf der Redoute ſein. Er kämpfte mit ſich, ob er nicht noch ein⸗ mal als Zitherſpieler hinſchleichen ſollte: aber er wollte die Ge⸗ fahr nicht allzu verwegen herausfordern, und ging endlich zögernd nach Hauſe, um den ſchattenhaften Traum wachend und ſchlafend fortzuſetzen. Der Schlaf wollte jedoch nicht lang bei ihm verwei⸗ len; ſeine Gedanken quälten ihn unabläſſig, und er erhob ſich früh am Morgen, die holde Sonne begrüßend, die ihn wieder wie einſt mit Hoffnung und Lebensluſt erfüllte. Sein Herz trieb ihn hin⸗ aus in die ſchöne Morgengegend; ein Feiertag war angebrochen, und er beſchloß ihn nicht auf ſeinem Zimmer zu verſeufzen.