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entſchluͤpfen und in trauter Einſamkeit ſich ſelbſt zu genießen, waren ſie nach dem hochzeit⸗ lichen Mahl nach Charlottenburg gefahren, um in den heitern, duftenden Blumenlabyrinthen, die ſpaͤter durch die Huͤlle ber unſterblichen Koͤ⸗ niginn Louiſe geweiht wurden, Arm in Arm
geſchlungen, umher zu wandeln, und Plaͤne fuͤr
die Zukunft zu entwerfen. Was den neu ver⸗ maͤhlten Gatten einen ſo ſuͤßen Stoff zum Ge⸗ ſpraͤch giebt, die Erziehung der Kinder, machte
einen Hauptgegenſtand ihrer Unterhaltung aus. 3
Wie oft unterbrachen ſie ſich aber, um in dem
ernſten Dunkel der ſanft rauſchenden Buchen
ſich gegenſeitig an die Bruſt zu ſchließen, und ſo Gefuͤhle einander mitzutheilen, welche mit Worten auszudruͤcken, alle Sprachen des Erd⸗ bodens zu arm ſind.
Jetzt waren die Gluͤcklichen auf dem Nuͤck⸗ wege nach dem hochzeitlichen Hauſe begriffen.
Der Mond, der manchen freundlichen Blic
durch die klaren Spiegelſcheiben in den rollen⸗
den Wagen warf, war Zeuge ſo vieler Gunſt⸗


