— 289— rock von großbluͤmigem Kattun gehuͤllt, empfing mich, mit dem Lichte in der Hand, am Eingange des Hauſes. Mich hoͤchlich bedauernd, daß ich an der Fortſetzung meiner Reiſe gehindert wor⸗ den ſei, und die beſte Bewirthung nach
NRoͤglichkeit verſprechend, fuͤhrte er mich in
ein freundliches, nettes Stuͤbchen. In kur⸗ zer Zeit war ein Abendeſſen zubereitet, das mir ſehr willkommen war. Ich lernte bei dieſer Ge⸗ legenheit das dienende Perſonal meines gaſt⸗ freundlichen Wirthes, aber auf eine hoͤchſt uͤber⸗ raſchende Weiſe, kennen.
Ein Invalid brachte mir eine Flaſche Bier. „Alter Kammerad“— redete ich ihn freundlich an—„gewiß haſt Du manchen blutigen Feld⸗ zug mitgemacht! Man ſieht Dir's an.“
Ja, gnaͤdiger Herr,— erwiederte er ſtam⸗ mernd— alle Feldzuͤge unter dem großen Frie⸗ drich. Ich waͤre immer noch ein ruͤſtiger und
brauchbarer Kerl, haͤtt' ich nicht das Malheur
gehabt! Indeſſen, Gott ſei Dank! es hat ſich ſehr mit mir gebeſſert. Ich bekomme jetzt nur — T


