Meinungen, wie des aͤußern Betragens her⸗ bei.“ Ich kuͤßte ihre ſchoͤne Hand; in dieſem Kuſſe lag der Dank fuͤr die Guͤte, womit ſie meinen Ungeſtuͤm entſchuldigte.
Die Baronin ſelbſt wandte das Geſpraͤch auf Louiſen. Sie war von ihr entzuͤckt. Un⸗ eins mit mir ſelbſt, ſtimmte ich nur mit hal⸗ ben Phraſen in ihre Lobeserhebungen ein. Ich wollte mir keine Bloͤße geben. Noch waren wir mit Louiſen beſchaͤftigt, als die Geſellſchaf⸗ terin der Baronin wieder ins Zimmer trat, und mit einem feillen ſatyriſchen Laͤcheln be⸗ merkte: Die Frau Baronin ſchiene zu ſehr fuͤr die junge Graͤfin eingenommen zu ſeyn; ihr duͤnke ſie nichts weniger, als ſchoͤn. Ihr Mund ſey nicht grazioͤs genug, auch gefalle ihr die Naſe und ein markirter Zug unter den Augen nicht.—
Die Baronin beſtritt dies lebhaft, und blickte mir dabei wiederholt ſehr freundlich ins Auge, als erwarte ſie Dank von mir. Aber ich ſchwieg und warf mechaniſch einen kalten
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