Teil eines Werkes 
[1] (1822)
Entstehung
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und dieſes Maͤdchen war ſie, die ſeit dem 10ten Januar meine Gedanken und Gefuͤhle beſchaͤf⸗ tigt hat. Waͤhrend der alberne Fuͤhrer des Stuhlſchlittens ein bartloſer ſiebzehnjaͤhriger Juͤngling, unentſchloſſen ſtehen blieb, raffte ich eiligſt den Engel, halb todt vor Schrecken und Schaam, mit der Rieſenkraft der Jugend auf, und trug ihn, pfeilſchnell mit der ſuͤßen Laſt uͤber die leuchtende, glaͤnzende Flaͤche ſchwe⸗ bend, nach dem nahen Hauſe, worin Erfriſchun⸗ gen kaͤuflich ſind.

Ich trug ſie an meinem Herzen es war der ſeligſte Augenblick meines Lebens.

Louiſe Louiſe! um Gotteswillen, was iſt geſchehen? rief eine Matrone mit ausge⸗ breiteten Armen dem an meiner Bruſt ruhen⸗ den, halbbewußtloſen Engel zu.

Sie antwortete nicht; von einem Schwa⸗ me von Gaffern begleitet, trug ich ſie in des Haus und legte ſie auf ein Sopha. Aber jeezt waren meine Kraͤfte erſchoͤpft, ich ſank ohn, 3 maͤchtig nieder.