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maͤhlig eine ſo tiefe Schwermuth, einen ſo verhaltenen Sturm des Gemuͤths, und eine ſo uͤbertriebene Zaͤrtlichkeit, die nicht die wah⸗ re des Herzens ſchien, daß ſie nicht allein die Gattin, ſondern die ganze Familie in Unruhe ſetzten.
Unter dieſen Umſtaͤnden traf eines Tages der Mher Latour mit ſichtbarer Beklemmung des Herzens auf Kerkhuiſens Gute ein; der tiefe Kummer, der in allen ſeinen Zuͤgen les⸗ bar war, fuͤhrte indeſſen bald eine Erklaͤrung herbei. Er beſchwor naͤmlich die Familie, die ſo oft und uͤber Verdienſt ihm ihre Erkennt⸗ lichkeit wegen fruͤherer Dienſtleiſtung bezeugt hatte, ihn thaͤtlich mit dieſer zu begluͤcken, indem ſie geſtatte, daß der Sohn, der einzi⸗ ge, der etwas uͤber Charles vermochte, nach Spanien eilen duͤrfe, um dieſem Huͤlfe zu leiſten, in ſofern er deren beduͤrftig waͤre, und in die traurige Ungewißheit und Beſorgniß ſeiner Familie wenigſtens Klarheit zu brin⸗ gen.


