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Der Verschollene : Novelle / von L. Kruse
Entstehung
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nenheit an den Tag, ſprach mit ſo viel Eifer und Einſicht von kaufmaͤnniſchen Speculatio⸗ nen, an die er fruͤher kaum hatte denken moͤgen, daß die Eltern ſich ſelbſt zu der ge⸗ ſchloſſenen Verbindung Gluͤck wuͤnſchten. Charles ſchien jeden wilden Ungeſtuͤm hinter ſich geworfen zu haben; und in den zwei folgenden Jahren, in welchen er nie aufge⸗ hoͤrt hatte, ein treuer Gatte zu ſeyn, und ein taͤglich zaͤrtlicherer Vater geworden war, ſchienen ſich die bluͤhendſten Hoffnungen fuͤr die Zukunft zu begruͤnden. Wie oft hatte er waͤhrend dieſer Zeit dem drei und zwanzig jaͤhrigen Eugen, der nur ein Jahr aͤlter, als er war, zugemuthet, ein aͤhnliches Gluͤck zu ſuchen! Mit welcher ſchwaͤrmeriſchen Bered⸗ ſamkeit hatte er geſtrebt, ihn ſeinen Anſichten, ſeinen Aaeiraandeeeu n zu machen; ihre Kinder wollten ſie dann fuͤr einander be⸗ ſtimmen, eine gegenſeitige Verzweigung ſollte ihre Freundſchaft befeſtigen, und die Ruhe ih⸗ res Alters begruͤnden. Ja in ſeinem Eifer

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