Jahrgang 
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einige Einkaͤufe zu machen, mit ihrer Tochter ausgefahren war, brachte Guſtav auf dem Zim⸗ mer eine Stunde mit dem befreundeten Maler Hebler vor Veronika's mitgebrachtem Bilde zu. Im Beiſein des Originals gab der Kuͤnſtler Winke und Andeutungen zur Vollendung des Bildniſſes, mit welchem der Meiſter ſehr zufrie⸗ den war. Hebler blieb fuͤr den Abend des Barons Gaſt und Veronika wußte es geſchickt einzuleiten, daß man mit dem Kleeblatt der Fa⸗ milie Lersner zuſammen ſpeiſte. Sie vermied es nicht, die jungen Leute in dieſe Beruͤhrung zu bringen; vielmehr hatte ſie wohl uͤberlegt, daß eine ſo wunderſame und leidenſchaftlich gefaßte Neigung ſich am eheſten durch lebendigen, nuͤch ternen Verkehr mit ihrem Gegenſtande regle und erſt durch traͤumeriſche Einbildung oder gar durch Widerſpruch gefaͤhrlich werde. Die Ver⸗ einigung der beiden Familien ſchlug auch recht gut aus: der Maler war ein witziger, welt⸗